Über mich

Bolly-Moves ist für mich eine Reise zurück in meine Kindheit und Jugend in Mumbai, Indien. Und gleichzeitig ist es das Resultat meiner Erfahrungen auf meinem bisherigen Weg in die faszinierende Welt des Tanzens shibani.

Wer seine Kindheit und Jugend in Mumbai verbringt, kann sich kaum dem Einfluss von Bollywood entziehen. So ging es auch mir - schon mit vier Jahren machte ich die Bollywood-Tänzer, die ich im Fernseh sah, nach und füllte die Lücken einfach mit eigenen Schritten auf. Als ich dann wenig später meine Ausbildung im klassischen nordindischen Kathak begann, lernte ich meinen Körper bewuß ter einzusetzen und meine Sinne für verschieden Rythmen zu öffnen.

In der Tanzschule shibaniwurde neben klassischem Kathak auch semi-klassischer Tanz unterrichtet - Choreographien zu Bollywood-Liedern, die auf klassischer Musik aufbauten. Auch folkloristische Tänze wie das Gujarati Garbha und punjabi Bhangra standen auf dem Stundenplan. Fast zehn Jahre lernte ich leidenschaftlich Kathak. Mich faszinierten vor allem der Eleganz und die Sinnlichkeit dieses Tanzes - die schnellen Drehungen, die Fußtechnik, die elegante Haltung der Tänzerinnen. Die gewagten, energischen und frechen Choreographien von Bollywood hielten mich aber weiterhin in ihrem Bann und zum Entsetze n meiner Eltern und meiner damaligen Tanzlehrerin bevorzugte ich es immer mehr, zu modernen Bollywood-Liedern zu tanzen - mit Schritten, die dem klassischen Tanz eher fremd waren.

Seit neun Jahren lebe ich nun in Frankfurt. Als ich in 2003 für ein Jahr in Spanien war, verfiel ich dem Zauber des Flamencos und zurück in Frankfurt verliebte ich mich in den Jazzdance. Beides tanze ich noch heute leidenschaftlich und nshibanieben Kathak und indischer Folklore lasse ich mich für meine Bollywood-Choreographien gerne auch von der einen oder anderen Bewegung aus Jazzdance oder Flamenco inspirieren.

Ich habe das große Glück gehabt, sehr guten Lehrern begegnet zu sein, die meine Stärken und Schwächen erkannten und mich förderten. Dank ihnen habe ich über die Jahre meinen persönlichen Stil entwickeln können. Ich hoffe, ich kann über Bolly-Moves meinen Schülern ein bisschen von dieser Inspiration weitergeben, die ich von meinen Lehrern bekommen habe. Dem Publikum möchte ich durch meine Tanzaufführung, Momente reiner Freunde und schöner Gefühle schenken. Und auch wenn ich auf der Bühne meistens kein Kathak, Flamenco oder Jazzdance tanze, so hoffe ich doch, dass meine Lehrer meine bolly-moves auch als meine "Guru Dakshina"- mein Geschenk für meine Gurus, akzeptieren.